Jazz - die "andere" Musik


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Jazzmusik, man kann sie nur lieben oder hassen. Einen Weg dazwischen gibt es nicht. Wenn man sich die Entstehung des Jazz mal ansieht, dann wird man feststellen, dass sie in etwa um 1900 in den USA entstanden ist.

Fast ausschließlich von den Afroamerikanern. Damals gab es gerade mal Jazz. Heute gibt es viele unzählige Musikformen, die man alle zu Jazz zählt. Gut, der ursprüngliche Jazz hat sich in den 100 Jahren die es ihn gibt stehts weiterentwickelt, geformt und gespalten. Aber die Urelemente sind in jeder Form noch enthalten.

Mittlerweile werden aber auch Musikformen zum Jazz gezählt, die oft nur lose oder kaum noch mit der afroamerikanischen Tradition verbunden sind. Vieles davon ist eher der Kunstszene die mehr auf Eigenlob als auf den Ursprung des Jazz zählt...

Was man nie vergessen sollte ist, dass der Jazz erst den modernen Musikarten wie zum Beispiel Pop oder Folk die Möglichkeiten und das volle Spektrum erschlossen hat. Durch die Konfrontationen, die der Jazz ausgelöst hat sind die neuen anderen Musikformen schon leichter akzeptiert worden.

Das ist fast so wie bei Kindern. Während der ältere Bruder sich alles erkämpfen musste, konnte der jüngere Bruder alles schon fast automatisch haben.

Woraus setzt sich der Jazz eigentlich zusammen? Also aufgebaut wird der Jazz auf einem überwiegend europäischen Tonsystem. Es werden europäische Melodik und Harmonik verwendet. Und auch die musikalische Formen (zum Beispiel Songform), sowie europäische Instrumente (Blasinstrumente, Klavier, Gitarre, Kontrabass, große und kleine Trommel, Becken). Die Musikkultur wird im Jazz jedoch auf eine ganz eigene Weise genutzt.

Interessantwerweise haben auch "klassische" Instrumente Ihren Weg zu Jazz gefunden. So z.B. auch Geigen. U.a. machte Billy Bangs "String Trio Of New York" die "Jazzgeige" berühmt.

Als zentraler Punkt ist auf jeden Fall die auf Bewegungsgefühl bezogene Rhytmik und intensive aber auch spontane Interaktionen. Diese Teile stammen aus dem der afrikanischen Musikkultur empfundenen Musikverständnis. Auch der Hang zur Improvisation stammt aus diesem eigenen Verständnis der Musik. Ganz speziell beim Free-Jazz, an welchem sich auch die Geister der eingefleischten Jazz Liebhaber scheiden

Wo begann eigentlich der Jazz, woher stammt er wo wurde er das erste mal gespielt? Irgendwie weiß jeder oder hats mal gehört. New Orleans ist die Wiege des Jazz. Mitten in Lousiana entstand der Jazz und verbreitete sich innerhalb von 10 Jahren über die anderen Gegenden von Amerika.

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Aber auch der Jazz hat historische Vorgänger. Man zählt dazu die Musik der Marching Bands, deie Kirchenlieder und Negro Spirituals. Aber auch der Blues mit seiner älteren Geschichte hat seine Spuren im Jazz hinterlassen...

Einer der den Jazz wie kein anderer verkörperte war Louis Armstrong. Wenn heute jemand an den Jazz, der oft fälschlich als Jass geschrieben wurde, denkt, dem fällt sicherlich Louis Armstrong ein. Vielleicht dass sein Name nicht gleich in der Erinnerung wach wird, sein Bild jedoch ist schon ein Symbol für den Jazz schlecht hin.

Wer jetzt noch wissen will, woher der Name Jazz eigentlich stammt, dem wird niemand so recht die richtige Antwort geben können. In den Anfängen war immer von Ragtime die Rede, bis irgendwann so um 1915 jeder das Wort Jazz verwendete.

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